Online Gasanbieter kündigen - Gastarif wechseln


Gasanbieter kündigen & wechseln

Auf dem Gasmarkt herrscht in Deutschland ein starker Konkurrenzkampf! Die größten Gewinner dieses Kampfes sind die Verbraucher, denn Sie profitieren von den immer günstiger werdenden Gasanbieter und Gastarifen. Viele Gasanbieter machen es Ihren zukünftigen Kunden immer leichter, denn Sie haben eigentlich kaum noch Aufwand mit dem Gasanbieter Wechsel ansich. Stattdessen können Sie den gesamten Wechsel bei vielen Gasanbietern bereits online durchführen, so haben Sie so gut wie keinen bürokratischen Aufwand und können trotzdem eine Menge Geld an Heiz- und Warmwasserkosten einsparen. Mit unserem Gastarifrechner finden Sie innerhalb von wenigen Sekunden den passenden Gasanbieter! Nutzen Sie die Chance der Marktwirtschaft und suchen Sie sich Ihr Topangebot unter den Gastarifen!

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Gasvertrag Automatische Verlängerung

Viele Gasverträge verlängern sich am Ende der Laufzeit automatisch in der Regel um ein Jahr. Achten Sie darauf, ob der neue Gasliefervertrag eine automatische Verlängerung vorsieht. Falls dies der Fall ist, sollten Sie sich den Kündigungszeitpunkt merken, sobald Sie den neuen Gasliefervertrag erhalten. So werden sie den Zeitpunkt für die Kündigung nicht verpassen und können gegebenenfalls frühzeitig nach einem neuen Gasanbieter in unserem Vergleichsportal Ausschau halten.

Nachteile bei besonders günstigen Gastarifen

Bevor sie einen neuen Energieversorger mit der Gaslieferung beauftragen, sollten Sie genau prüfen und überlegen, ob der Gastarif wirklich zu Ihren Bedürfnissen passt. Insbesondere Gastarife mit sogenannten Gaspaketen, bei denen Sie eine vorher festgelegte Menge Gas in einem bestimmten Zeitraum kaufen, führen oft zu Mehrkosten, wenn Sie mehr oder weniger verbrauchen. Dann zahlen Sie meistens drauf und die am Anfang kalkulierte Ersparnis ist weg. Oftmals finden sich in den Preisvergleichen besonders günstige sogenannte Gasdiscounter. Setzen Sie bei diesen Anbietern nicht auf irgendein unbekanntes Unternehmen, das möglicherweise wegen der günstigen Preise nicht lange existiert und in Konkurs geht. Wählen Sie lieber eines der Tochterunternehmen der großen Energieversorger und prüfen Sie die Konditionen des Gastarif Vertrages.

Gasverträge mit Vorauskasse oder Kaution

Bei normalen Gas-Lieferverträgen bezahlen Sie monatliche Abschläge auf Ihre voraussichtlichen Gaskosten. Bei Gasverträgen mit Vorauskasse müssen Sie Ihren Gas für einen im Vertrag festgelegten Zeitraum im Voraus bezahlen. Dadurch sind die Angebote manchmal verlockend günstig. Aber, wenn der Anbieter in dieser Zeit Insolvenz anmeldet, sind Sie Ihr Geld los und bekommen trotzdem keinen Gas. Das Gleiche gilt für Verträge, bei denen Sie eine Kaution oder einen hohen Sonderabschlag bezahlen müssen. Bei diesen Tarifen bezahlen Sie gleich zu Beginn der Gaslieferung einen großen Betrag, der dann am Ende der Laufzeit entweder verrechnet oder Ihnen zurückerstattet wird. Auch hier gilt, wenn während der Vertragslaufzeit der Gasversorger Insolvenz anmeldet, sind Sie in aller Regel Ihr Geld los und müssen doppelt bezahlen, weil Sie einen neuen Gaslieferanten brauchen.

Wie setzen sich die Gaskosten zusammen?

Versorger berechnen dem Kunden egal ob Privathaushalte oder Kleingewerbe einmal einen verbrauchsunabhängigen Gas Grundpreis, das ist die Grundgebühr für die Bereitstellung des Gasanschlusses, die jeden Monat in Rechnung gestellt wird, auch dann, wenn kein Gas verbraucht wurde. Der Zweite Teil ist der verbrauchsabhänge Arbeitspreis pro Kilowattstunde. Während über den Arbeitspreis der konkrete Gasverbrauch des Abnehmers in Cent pro Kilowattstunde berechnet wird, stellt der Grundpreis eine konstante Gebühr pro Monat oder Jahr dar. Steuern und Abgaben machen mit fast 55 % den Größtenanteil beim Gaspreis aus. Darin sind unter anderem die Gassteuer, Abgaben nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) sowie die Mehrwertsteuer enthalten. Mit nur rund 20 % sind die Kosten für die Produktion oder die Beschaffung des Gases und die Verdienstspanne der Energieversorger ein relativ kleiner Anteil am gesamten Gaspreis. Der Rest von etwa 24,5 % entfällt beim Gaspreis auf die sogenannten Netznutzungsentgelte, die von den Gasversorgern für die Nutzung der Gasnetze bezahlt werden müssen. Die Zusammensetzung des Gaspreises kann je nach Wohnort und Gasanbieter unterschiedlich sein. Entsprechend unterschiedlich kann auch das Einsparpotenzial ausfallen.

Gas aus Deutschland, Frankreich und Österreich wird an der Gasbörse frei gehandelt. Die Gasbörse in Leipzig funktioniert dabei wie eine Wertpapierbörse, an der Aktien oder Edelmetalle gehandelt werden. Allerdings ist hier Gas das einzige Produkt, das in zeitlich abgegrenzten Mengen gehandelt wird. An der Gasbörse in Leipzig werden Angebot und Nachfrage gebündelt, sodass die standardisierten Produkte einen geregelten Handel und einen Vergleich der Angebote ermöglichen. Dadurch sinken die Transaktionskosten für den Handel und das Gas wird im Prinzip billiger. Allerdings in den meisten Fällen nicht für die Gaskunden.